Setzen wir uns also einmal mit dem Thema SEO bzw. Suchmaschinen-Optimierung und Webseiten-Optimierung auseinander.

Der Eine oder Andere mag sich jetzt fragen: "Was hat SEO/Suchmaschinen-Optimierung oder Webseiten-Optimierung mit Fotografie zu tun?". Das ist eine berechtigte Frage, die ich hier noch kurz erläutern möchte. Beruflich komme ich aus der Informatik, heisst, es steht mir vermutlich ein viel grösseres technisches Wissen und Verständnis zur Verfügung als manch anderem. Ich habe mich beim Aufbau dieser Webseite auf vielen Erfahrungen aus der Vergangenheit abstützen können, musste mich aber auch bei vielen Themen wieder einmal genauer einlesen und entsprechend damit auseinander setzen.

In der Fotografie kommt es oft vor, dass man sich geplant oder per Zufall über den Weg läuft. Erfahrungen, Tipps und Tricks und/oder Ideen werden ausgetaucht. Dieser Austausch ist allgemein gesagt sehr wichtig: Gemeinsam weiter kommen ist schöner als ein Egoistendasein zu fristen. Auch wenn diese Einstellung nicht alle Fotografinnen und Fotografen teilen oder ihren persönlichen Vorteil daraus ziehen, ist dieses "gemeinsam wachsen wir"-denken doch sehr stark verbreitet - eine schöne Sache! Und hier kommt dieser Blogeintrag ins Spiel: Auch wenn das Thema ganz weit an der Fotografie selbst vorbei geht, so hat doch jeder Fotograf früher oder später einmal eine Webseite - aber nicht jeder hat das technische Verständnis oder die Erfahrung/Flair, um seine Seite soweit wie möglich (technisch gesehen) optimal zu gestalten. Dieser Eintrag ist also von einem Techi für Fotografen, wobei natürlich auch jede andere Webseiten-Besucherin oder Webseiten-Besucher sich angesprochen fühlen und ihren Nutzen aus dem Eintrag ziehen darf!

Soweit mal zur Erklärung, nun mal aber ganz langsam zum Thema selbst.

Beim Aufbau einer Webseite gibt es ganz viele Punkte zu beachten. Dabei fällt auch schnell einmal das "Buzzword" SEO oder Suchmaschinen-Optimierung. Ich persönlich halte von diesen beiden Worten nicht sehr viel.

Aus technischer Sicht gibt es in dem Sinne kein SEO oder Suchmaschinen-Optimierung - das ist eher ein Thema aus dem Marketing. Aus diesem Grund ist SEO bzw. Suchmaschinen-Optimierung auch jeweils ein Produkt oder ein Service von (Web-/Marketing-) Agenturen.

Ganz böse gesagt ist SEO keine genaue Wissenschaft: Niemand kann heutzutage noch wirklich sagen, wie die Suchmaschinen-Algorithmen funktionieren, geschweige denn sagen, wie wir wirklich darauf Einfluss nehmen können. Grob zusammengefasst ist SEO einfach eine Ansammlung von "Best Practise", sowie Erfahrungen derjenigen Personen, die die Optimierungen durchführen. Das Ganze ist jeweils auch ein wenig eine Lotterie, ob es dann auch mit dem gewünschten Effekt wirklich klappt oder nicht.

Mit SEO kann man weder einfach so auf dem 1. Platz der Suchmaschine seiner Wahl landen, noch dafür sorgen, dass man mit jeglichen Begriffsmöglichkeiten gefunden wird.

Soviel mal zu meiner Meinung 😁 In diesem Blog-Eintrag spreche ich daher lieber von Webseiten-Optimierung, da dieses Thema umfassender und weitreichender ist und den Bereich rund um SEO bereits beinhaltet.

Ich versuche alles soweit wie möglich einfach und verständlich zu halten, auch wenn es an gewissen Stellen sehr technisch wird.

Dieser Blogeintrag stellt weder ein kompletter SEO-Guide dar, noch sind alle Möglichkeit ausgeschöpft, um eine Webseite zu optimieren. Die teils technischen Änderungen, die hier auf dieser Seite beschrieben und dokumentiert sind, müssen teils mit Vorsicht genossen werden, da sie bei falscher Anwendung oder Implementation bzw. falscher/schlechter Voraussetzungen (OS, Webserver, CMS) zu einer nicht funktionierenden Webseite führen können. Wir übernehmen keine Haftung für Ausfälle, Defekte oder andere Arten von Problemen aufgrund Umsetzung der hier beschriebenen Vorschläge/technischen Massnahmen.

Was ist eigentlich SEO? Und wieso ist es wichtig?

SEO oder Suchmaschinen-Optimierung setzt sich zum Ziel, relevante Inhalte auf möglichst prominenten Positionen in Suchmaschinen anzeigen zu lassen. Es geht also nicht primär darum, auf dem ersten Platz zu landen, sondern in den relevanten Suchergebnissen auf möglichst guten Positionen zu erscheinen. Dabei wichtig zu beachten ist, dass es sich um unbezahlte Ergebnisse in Suchmaschinen handelt.

Suchmaschinen haben das Ziel, den Benutzern möglichst relevante Webseiten zu den Suchbegriffen anzuzeigen. In der heutigen Zeit, wo viele Leute lieber die Websuche benutzen anstatt eine URL einzugeben, ist eine besonders gute Trefferrate daher sehr wichtig.

Eine SEO-Technik um dieses Ziel zu erreichen ist den Inhalt, bestehend aus Texten, Bildern, Videos und Navigation, entsprechend auf zu bereiten, um den Webseitenbesuchern einen Mehrwert zu geben. Das nennt sich OnPage-Optimierung.
Daneben gibt es noch weitere SEO-Techniken - eine der bekanntesten ist der externe Linkaufbau. Das nennt sich OffPage-Optimierung.

Was viele dabei nicht bedenken: SEO oder Suchmaschinen-Optimierung ist kein kurzzeitiger Prozess - es muss bzw. wird automatisch fortlaufend gemacht, sobald man zum Beispiel Inhalt in seiner Webseite hinzufügt oder anpasst. Natürlich kann man dabei vieles gut oder eben nicht so gut machen.

Ebenso ist SEO eine langfristige (Zeit-) Investition - wer von Anfang vieles richtig macht, kann später profitieren!

SEO selbst ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings. Es gibt neben SEO auch noch SEA. Beide zusammen gehören zu SEM.

Ein kurzer Überblick über die Begriffe:

SEM: Search Engine Marketing - Suchmaschinen-Marketing
Ist der Oberbegriff rund um die bestmögliche Platzierung einer Webseite in den Suchmaschinen. Primäres Ziel ist es, mehr bzw. potentiel passende Besucher/Kunden auf seine Webseite zu holen - mehr Klicks und Webseiten-Besucher bedeutet tendenziell auch mehr Einnahmen.

SEO: Search Engine Optimization - Suchmaschinen-Optimierung
Möglichst gute Plazierung der verschiedenen Seiten in den Suchmaschinen, ohne dabei Geld auszugeben (ausser für SEO durch eine Agentur vielleicht 😉 )

SEA: Search Engine Advertising - Suchmaschinen-Werbung
Aufschalten von bezahlter Werbung in Suchmaschinen. Dabei können Suchbegriffe und die daraus entstehenden Kosten stark variieren. Ebenso auch die Platzierung der Seite in den Suchergebnissen.

Und wieso ist das jetzt wichtig und gut zu wissen? Ganz einfach: Mit gutem SEO erhälst Du im Optimalfall mehr Besucher auf Deiner Webseite und das völlig ohne zusätzlich anfallenden und regelmässigen Kosten. Mehr Webseiten-Besucher bedeuten mehr Aufträge und Umsatz oder allgemein eine grössere Reichweite für Deinen Inhalt.

Wie optimiere ich meine Webseite

Dazu gibt es meiner Meinung nach primär zwei verschiedene Wege, wobei beide am gleichen Ort anfangen:

  • Ist-Sitation anschauen
    • Was haben wir und was haben wir nicht?
      • Checkliste erstellen
        • Prioritäten setzen - evt. auch Budget einplanen für Unterstützung/Beratung
    • Wo gibt es Probleme?
      • Wo sieht man Probleme?
        • z.B. Text / Bilder / Navigation / Links / Videos
        • Wo gab es (negative) Rückmeldung?
    • Wo fehlt etwas?
      • Bilder / Beschreibung / Text
      • Navigation
  • Soll-Situation definieren
    • Hier wollen wir hin - so gut es geht auf jeden Fall

Die Webseiten-Optimierung ist eine langwierige, wenn nicht sogar eine nie endende Geschichte. Man kann es nämlich ganz gut und ohne Probleme übertreiben - hier spreche ich etwas aus Erfahrung, zumindest was das technische angeht 😇

Bei der Webseiten-Optimierung (ich spreche hier auch gleich für SEO und Suchmaschinen-Optimierung) sollten folgende Punkte klar als Ziel vorgegeben sein:

  • Meine Seite läuft sauber und schnell
  • Meine Seite ist inhaltlich aktuell und korrekt
  • Meine Seite beinhaltet keine Fehler, dies betrifft:
    • Technische Fehler
    • Schreibfehler
    • Inhaltsfehler
  • Meine Seite ist bestmöglichst optimiert für PC und Mobilgeräten
  • Meine Seite ist technisch aktuell
  • Meine Seite ist soweit Hürden frei (z.B. Lesbarkeit, Kontraste, etc.)
  • Meine Seite nutzt alle technisch bereitgestellten Tools, um das Besucher-Erlebnis zu verbessern

Diese Liste ist nicht abschliessend, beinhaltet aber mal einen groben Anhaltspunkt, auf welche Punkte man achten sollte.

Wer sich die Liste jetzt so anschaut und denkt: "Diesen Punkt kann ich nicht einfach so verbessern!" - der ist völlig korrekt informiert! Es gibt einige Punkte, die sofern sie nicht bereits gegeben sind, nicht einfach so verbesserbar sind, wie zum Beispiel, dass die Webseite auf Mobilgeräten ohne Probleme zugreifbar ist. Auch werden einige Punkte wohl auch für ein grosses Fragezeichen sorgen, besonders bei jenen, die technisch nicht ganz soweit drin sind - keine Sorge, viele Punkte werde ich hier aufgreifen und versuchen, so einfach wie möglich zu erklären.

Analyse-Methoden

Nichts geht über eine gute Analyse der Sitation!

Wer sich mit etwas auseinander setzen oder analysieren muss, dass er oder sie (noch) nicht so gut kennt oder versteht, steht am Anfang eigentlich immer am gleichen Problem an: "Wo fange ich an?!"
Bei einer Webseite, wo eigentlich doch sehr viele Komponenten reinspielen - und es ist ein Thema, dass man nicht tag täglich vor sich hat - gibt es natürlich ganz viele Punkte, bei denen man anfangen könnte. Wichtig ist, dass die Analyse koordiniert und geregelt vonstatten geht, ansonsten verrennt man sich.

Doch welche Komponenten gibt es bei einer Webseite überhaupt? Die Antwort: Viel mehr als man im ersten Moment denkt.

Ein Webseiten-Aufruf setzt eine richtige Kettenreaktion aus - ganz viele verschiedene Systeme und Software-Komponenten werden unter umständen aktiviert, abgefragt, ausgelesen, interpretiert und irgendwann am Schluss wird ein (Gesammt-) Bild auf Deinem PC oder Mobiltelefon angezeigt.

Eine herzige und stark vereinfachte Grafik, die in etwa aufzeigt, welche Schichten alles involviert sind:

Full-Stack Schema

Diese Grafik dient zur veranschaulichung der Analyse-Methoden die ich gerne nutze, um Webseiten zu analysieren:

  • Bottom-Up: Wir fangen beim Server (in der Grafik "OS") an und enden irgendwann oben auf der Webseite (in der Grafik "Client Side Code")
  • Top-Down: Wir fangen bei der Webseite (in der Grafik "Client Side Code") an und arbeiten uns bis zum Server herunter (in der Grafik "OS")

Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, sind aber an die jeweiligen Gegebenheiten leicht an zu passen. In diesem Blog-Eintrag gehen wir von unten nach oben, nutzen also die Bottom-Up-Methode.

Bottom-Up Analyse-Methode

Eignet sich besonders für:

  • Erste und vollumfängliche Analyse
  • Wenn die Webseite plötzlich immer langsamer wird
  • Wenn Ausfälle auftreten
  • Um die Webseite gegen Angriffe ab zu härten

Top-Down Analyse-Methode

Eignet sich besonders für:

  • Allgemeines SEO, sprich: Überarbeitung / Korrektur / Ergänzung der Webseite
  • Tägliche oder regelmässige Wartung der Webseite
  • Wenn man sich vielleicht mal um Optimierungen technischer Natur kümmern möchte, sobald beim Inhalt alles in Ordnung ist

Alles rund um den Server

Wie weiter oben gut ersichtlich ist, durchläuft ein Webseiten-Aufruf eine ganze Reihe an Schichten, bevor überhaupt irgend etwas auf dem Bildschirm des Webseiten-Besuchers dargestellt wird. Es gibt hier also ganz viele Ebenen, die wir anschauen und verbessern können - wir können aber nicht auf alles Einfluss nehmen, wie zum Beispiel:

  • Die Internet-Geschwindigkeit des Webseiten-Besuchers
  • Eingesetzter Browser
  • Eingesetztes Betriebssystem
  • Eingesetzer Proxy (falls benutzt)
  • Eingesetzte technische Erweiterungen auf Seite des Webseiten-Besuchers, z.B. Cookies, JavaScript und ähnliches
  • Leistung des Systems, mit welchem der Webseiten-Besucher die Webseite aufsucht

Also eigentlich alles, was auf Seite des Besuchers statt findet.

Geringen indirekten Einfluss nehmen oder mit Eigenaufwand, bzw. mit wenig technischen Kenntnissen können wir auf zum Beispiel:

  • Server-Geschwindigkeit
  • Eingesetzte Version der Programmiersprache, zum Beispiel PHP8.0 anstatt PHP7.3
  • Eingesetzte Webseiten-Software (Content Management System oder abgekürzt CMS):
    • Erweiterungen / Plugins
    • Aussehen

Sollte man feststellen, dass die Webseite immer wieder ausfällt, langsam oder schlecht zugreifbar ist, lohnt es sich definitiv den Webhoster einmal zu kontaktieren und nach einer Lösung zu suchen. Ist dies nicht weiterführend, sollte man sich nach einer anderen Lösung, sprich, anderem Webhoster umschauen.

Ebenso sollte man schauen, dass die Webseite, sofern sie PHP voraussetzt, immer auf der höchstmöglichen Version läuft. Derzeit ist die neueste Version PHP8.0. Heutzutage ist eine eigene Umstellung im Normallfall problemlos möglich, es kann aber sein, dass der Webhoster noch nicht die neuste Version freigeschaltet hat. Ausserdem ist es gut möglich, dass das eingesetzte CMS oder Teile davon, wie zum Beispiel Erweiterungen und Plugins noch nicht mit der neuesten PHP-Version kompatibel sind. Ein Anruf oder eine E-Mail an den Webhoster bringt auch hier meist eine schnelle Klärung.

Sehr einfach Einfluss nehmen können wir auf:

  • Inhalt, Navigation, Bilder und Videos
  • CMS- und Client-Cache (Zwischenspeicher) aktivieren
  • "Duplicate Content", also doppelten Inhalt vermeiden
  • Suchmaschinen-Anweisungen hinterlegen

Um einmal einige zu nennen.

Server-Geschwindigkeit - Messen und beurteilen

Eine gute Server-Geschwindigkeit ist das A und O einer performanten Webseite. Ist diese ohne zusätzliche Last durch die Ausführung von PHP-Code bereits miserabel, werden die Webseiten-Besucher, die Suchmaschinen wie auch man selbst keine Freude beim Besuch der Seite haben.

Um diese zu messen benötigt man nicht viel: Man erstellt auf seinem Webhosting eine Datei, zum Beispiel mit dem Namen: speedtest.html. Diese Datei kann man auch selbst aufrufen, indem man die URL http://deinewebseite.tld/speedtest.html im Browser eingibt und enter drückt. Es sollte eine weisse Seite erscheinen. Ist dies nicht der Fall, sagen wir, es kommt die Meldung mit "Error 404" oder ähnlich, dann hat der erste Schritt nicht geklappt und man sollte dort nochmals nachprüfen. Funktioniert der Aufruff, kann danach die folgende Webseite aufgerufen werden: https://www.webpagetest.org - dort wird die entsprechende URL die vorher getestet wurde eingegeben. Folgende Einstellungen haben sich bei mir bewährt:

  • Test Locatoin: Paris - EC2 (Chrome,Firefox) oder
  • Browser: Chrome
  • Connection: Native Connection (No Traffic Shapping)
  • Number of Tests to Run: 3

Nach ein paar Sekunden bis Minuten, nachdem man den Test gestartet hat, erhält man sein Resultat.

Ausschlaggebend beim Ergebnis ist das First Byte Time oben rechts bzw. den Wert First Byte in der Tabelle. So über den Daumen gepeilt würde ich die Werte wie folgt deuten:

  • Werte über 600ms gelten als misserabel
  • Werte unter 600ms als akzeptabel, aber definitiv Verbesserungsdürdig
  • Werte unter 400ms als mittel bis gut und verbesserungswürdig
  • Werte unter 200ms als hervoragend
  • Werte unter 100ms als exzellent

Je schneller die Reaktion, je besser.

Zwei Dinge dürfen bei diesem Test nicht ausser Acht gelassen werden:

  • Wir testen mit einer statischen Datei, kein dynamisches PHP. Der Webserver kann die Datei sofort ausliefern
  • Wir testen unseren oder den Server mit einem Server aus dem Ausland. Die Strecke, die die Daten zurücklegen müssen, hat hier ebenfalls einen Einfluss. Der ist zwar nicht gross, es können aber einige ms sein.

Wenn der Server bereits hier mehr als 200ms benötigt und später eine Seite mit CMS/PHP betreiben möchte, ist bereits auf einem eher schlechteren Webhosting. Meiner Meinung nach sind Werte unter 200ms hier ein Muss.

Absicherungen in PHP - Deaktivierung von nicht benötigten Funktionen

Wer später ein CMS auf Basis von PHP einsetzen möchte oder vielleicht bereits einsetzt, sollte nicht benötigte Funktionen in PHP deaktivieren. Bei manchen Webhostings sind einige Funktionen vielleicht bereits deaktiviert, bei anderen kann es sein, dass alle Funktionen freigegeben sind.

Klarheit in solch einem Fall schafft phpinfo(). Da jedes Webhosting anders installiert oder konfiguriert ist, hilft phpinfo(), alle nötigen Informationen über die derzeitige Installations-Lage heraus zu finden.

Um die nötigen Informationen zu erhalten, kann man wie folgt vorgehen:

  • Im Webhosting eine Datei mit dem Namen: info.php, anlegen
  • Den folgenden Code in der Datei einfügen:
<?php
phpinfo();
?>

Wichtig: Diese Datei nach allen getätigten Abklärungen wieder löschen!

Anschliessend kann die Seite iim Browser aufgerufen werden: http://deinewebseite.tld/info.php, und man erhält Informationen über die PHP-Version, aktive Funktionen und Erweiterungen. Wird nur eine weisse Webseite dargesetellt, wird die Funktion phpinfo() im Webhosting bereits deaktiviert sein. In diesem Fall müsste man diese beim Webhosting entsprechend aktivieren und die Seite neuladen.

Je nach CMS und Erweiterungen werden gewisse Funktionen benötigt. Die Deaktivierung einzelner Funktionen sollte also erst nach genaueren Abklärungen getätigt werden.
Sollte man aus Versehen eine Funktion zuviel deaktivieren, können einzelne Teile oder Funktionen der Webseite nicht mehr korrekt funktionieren. Sollte man so etwas feststellen, aktiviert man die entsprechende PHP-Funktion einfach wieder - anschliessend wird alles wieder normal laufen.

Folgende Funktionen werden in den meisten Fällen nicht benötigt und können z.B. deaktiviert werden:

  • show_source
  • system
  • shell_exec
  • passthru
  • exec
  • shell
  • symlink
  • proc_open
  • popen
  • phpinfo

Diese Liste ist natürlich nicht abschliessend und nicht spezifisch auf ein CMS - und je nach dem benötigt man mehr Funktionen oder könnte noch mehr deaktivieren - die Liste umfasst einfach mal die wichtigsten und bekanntesten Funktionen.

Diese sollten in phpinfo() unter dem Punkt: disable_functions, aufgelistet bzw. im Webhosting deaktivierbar sein. Und ja, auch phpinfo() sollte da stehen - wir haben es zwar für unsere Analyse unter Umständen aktivieren müssen, sollten aber im schlechtesten Fall nicht die Hose gegenüber Fremden runterlassen, wie und was bei uns in PHP aktiv oder konfiguriert ist 😅

Je nach dem, ob allow_url_fopen genutzt wird oder nicht, kann auch dies deaktiviert werden. Unterdessen unterstützen sehr viele CMS die "Ein-Klick-Updates" Funktion. In diesem Fall wird allow_url_fopen benötigt und sollte nicht deaktiviert werden, da ansonsten die Update-Funktion nicht mehr funktioniert.

Hintergrund der Deaktivierung der Funktionen ist, dass es genau diese sind, die bei einem erfolgreichen EInbruch in die Webseite zu noch grösserem Schaden führen. Es ist eine Absicherung und Vorbeugung vor noch grösserem Schaden und dient der Abhärtung der Webseite gegen Hacking-Versuche.

Einige CMS bieten auch selbst einen Konfigurations-Check an, inklusive Empfehlungen. In diesem Fall ist der Weg über phpinfo() nicht zwingendermassen notwendig, kann aber trotzallem immer noch eine erweiterte Einsicht über die Einstellungen und Funktionen geben.

Wie bereits oben geschrieben ist auch die korrekte PHP-Version wichtig. Wer seine Seite auf einer aktuellen PHP-Version betreibt, erhält nicht nur die Vorteile einer sicheren Programmiersprache, sondern auch jeweils eines kleinen Geschwindigkeits-Vorteils. Der Wechsel von PHP5.6 auf PHP7.0 brachte eine enorme Performance-Steigerung. Die Wechsel zwischen PHP7.1, PHP7.2, PHP7.3, PHP7.4 und PHP8.0 waren da zwar kleiner oder teils nicht mehr wirklich spürbar, trotzallem geht die Entwicklung voran und die Webseite/das CMS sollte da mit ziehen.

Einschränkungen eines Shared-Webhostings

Da wohl die meisten ihre Webseite nicht auf einem eigenen, sondern auf einem Shared-Webhosting betreiben, sind die Optimierungs-Möglichkeiten entsprechend beschränkt. Es gäbe seitens des Webservers noch weitere Möglichkeiten, möglichst viel aus dem vorhandenen System heraus zu holen. Angefangen bei der Optimierung von PHP und PHP-FPM, hinzufügen und korrekt konfigurieren von PHP APCu, bis hin zum installieren und konfigurieren eines richtigen Cache-Dienstes. Bei einem Shared-Webhosting können wir auf das soweit keinen Einfluss nehmen und müssen uns mit dem begnügen, was uns zur Verfügung gestellt wird. Aus diesem Grund übergehen wir diese Punkte und widmen uns etwas mehr um den Webserver und die Webseite.

Webseiten-Optimierung auf Webserver-Ebene, teils in Kombination mit CMS

Neben dem (physikalischen oder virtuellem) Server und der Programmiersprache können wir auch auf Seite des Webservers ein paar Dinge optimieren. Das Stichwort hier ist Performance und Geschwindigkeit.

Je mehr wir auf Seite des Webservers abfangen und bearbeiten können, je besser. Es gibt einige Funktionen die ich hier weiter unten aufzähle, die sicherlich auch von einem CMS abgefangen oder verarbeitet werden können, das ist aber suboptimal, da dann bereits wieder vielmehr Code, sprich PHP, ausgeführt werden muss und dies die Antwort verzögert. Aus diesem Grund sollte alles, was möglich ist, bereits auf Seite des Webservers abgefangen werden.

Die nachfolgenden HTACCESS-Beispiele müssen immer mit Vorsicht genossen werden! Auch wenn die Beispiele von mir getestet wurden, kann es sein, dass die Beispiele auf anderen Webservern nicht oder nicht wie gewünscht funktionieren! Testet also bei jeder Änderung, ob der gewünschte Effekt eintritt und vorallem, ob Eure Webseite noch funktioniert.

Verschlüsselte Übertragung

Heute ein Muss für jede Webseite: Die verschlüsselte Datenübertragung.

Dank Let's Encrypt ist dies heutzutage auch keine grosse Sache mehr.

Im Normalfall ist das auch bereits aktiv - ansonsten reicht es, im Webhosting das SSL zu aktivieren und die Webseite ist fast ab sofort sowohl über HTTP, als auch über HTTPS erreichbar.

Was jetzt noch fehlt ist, die Aktivierung einer Umleitung von HTTP nach HTTPS. Das setzt man z.B. im htaccess um, kann aber je nach CMS auch in der globalen Konfiguration aktiviert werden. Ich persönlich bervorzuge die Umleitung per htaccess bzw. der Webserver-Konfiguration, da dort weniger Komponenten aktiv sind (z.B. PHP) und die Antwort entsprechend schneller an den Client geht.

Ein Beispiel für die Umleitung zu HTTPS unter Apache2 v2.4 mittels HTACCESS-Datei - weitere Informationen und Beispiele folgen sogleich in den nächsten Abschnitten:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^/?(.*) https://%{SERVER_NAME}/$1

URL-Umschreibungen aktivieren

Ich kenne kein CMS, welches diese Funktion nicht beherscht. Bei einigen muss dies jedoch separat aktiviert werden - hier hilft ein Blick in die Hilfsseiten des jeweiligen CMS.

Im CMS, falls es separat ausgewiesen ist in den Einstellungen, ist es in den Systemeinstellungen unter dem Punkt: "URL-Rewrite", "URL-Umschreibung" oder ähnlich zu finden. Je nach CMS können auch weitere Optionen aktiviert bzw. deaktiviert werden, wie zum Beispiel das hinzufügen einer Datei-Endung.

Das korrekte Vorgehen ist bei der Aktivierung jedoch wichtig: Bevor die Funktion im CMS aktiviert wird, muss zuerst die korrekte Datei hinterlegt werden. Die heisst im Normallfall bei einem Webserver unter Linux .htaccess und wird von den meisten CMS als htaccess.txt in der ZIP-Datei zur Verfügung gestellt. Die Datei htaccess.txt benennt man in solch einem Fall um zu .htaccess (Punkt am Anfang nicht vergessen) und aktiviert anschliessend die Rewrite-Funktion im CMS.

Dies bewirkt, dass aus unlesbarem Text plötzlich eine schöne URL wird, als Beispiel: /index.php?Itemid=103 wird /portfolio

Das hat auch Einfluss auf das SEO. Dadurch, dass die URLs plötzlich nicht mehr kryptisch mit irgendwelchen "IDs" und Nummern, sondern "sprechbar" sind, enthalten diese nun Stichwörter, die für Suchmaschinen für die Indexierung von Wert sein können. Desweitern sind solche "sprechenden" URLs doch auch für uns Menschen viel bequemer, können wir sie nötigensfalls auch jemandem diktieren.

Ich möchte aber noch folgende Hinweise mit auf den Weg geben:

  • URLs sollten möglichst kurz sein: Sollte das CMS eine Möglichkeit mitgeben, die Datei-Endung zu deaktivieren, diese nutzen
  • URLs sollten "modern" sein: Je nach CMS kann man zwischen "Legacy"-Routing und modernem Routing wählen
    • Eine Vertiefung dieses Themas würde sehr CMS-spezifisch werden, daher verzichte ich darauf. Möglicherweise findet man aber in den Einstellungen einen solchen Punkt. In diesem Fall einmal mithilfe der Suchmaschine seiner Wahl sich mit diesem Thema etwas befassen und einlesen - Anhand der gewonnen Erkenntnis kann man ja dann entscheiden.
  • URLs sollten überall funktionieren: Sofern einstellbar, sollten Umlaute wie öäü umgeschrieben werden zu "oe", "ae" und "ue" - es sorgt definitiv für weniger Probleme

Duplicate Content verhindern

Ist eine Webseite über https://deinewebseite.tld/ und https://www.deinewebseite.tld/ erreichbar, so kann es leicht geschehen, dass der Inhalt dupliziert vorhanden ist. Es gibt verschiedene Wege, um dies zu verhindern.

Wichtig ist: Man muss sich zuerst entscheiden: Soll die Webseite mit oder ohne WWW angezeigt werden.

Meine preferierte Methode ist, eine entsprechende Umleitung im .htaccess einzurichten. Ich habe hier zwei Beispiele:

Zugriffe mit WWW, werden umgeleitet auf ohne WWW, inkl. hinzufügen von HTTPS unter Apache2 v2.4 mittels HTACCESS-Datei :

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} != on [OR]
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.(.*)$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://%1/$1 [R=301,L]

Zugriffe ohne WWW, werden umgeleitet auf mit WWW, inkl. hinzufügen von HTTPS unter Apache2 v2.4 mittels HTACCESS-Datei :

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} != on [OR]
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\. [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.%{HTTP_HOST}/$1 [R=301,L]

Wer das zuerst testen möchte, sollte R=301 mit R=302 ersetzen, da dann erst einmal eine temporäre Umleitung gemacht wird, anstatt eine persistente. Der Unterschied zwischen 301 und 302 ist, dass der HTTP Code 301 vom Browser wie auch von Suchmaschinen beim indexieren gespeichert und entsprechend vermerkt wird. Bei einem erneuten Aufruf der Seite wird automatisch eine Umleitung initialisiert. Bei einem HTTP Code 302 wird dem Browser und den Suchmaschinen mitgeteilt, dass es sich um eine temporäre Umleitung handelt. Beim nächsten Zugriff wird entsprechend geprüft, ob die Umleitung noch aktiv ist und nicht einfach direkt die neue Seite geladen. Sollte man aus Versehen den HTTP Code 301 verwendet haben, muss man bei sich den Browser-Cache löschen. Sollte die Umleitung aber bereits mit 301 bei einem Webseiten-Besucher hinterlegt sein und sie war falsch, stossen wir natürlicherweise auf Probleme, da wir auf sein Endgerät keinen Einfluss nehmen können. Daher: Jeweils mit Vorsicht vorgehen.

Falls möglich, kann man auch im CMS definieren, welche URL die primären Daten enthält. Die Webseite ist dann unter umständen mit und ohne WWW zugreifbar und es geschieht keine Umleitung. Die Magie geschieht komplett im Hintergrund und es wird in jeder einzelnen Webseite angegeben, welches die Basis-URL ("HTML <base> Tag" für jene, die sich da mehr ausseinander setzen möchten) ist. Diese Information kann von den Suchmaschinen ausgelesen und bei der Indexierung berücksichtigt werden.

HTTP 404 (Seite nicht gefunden) verhindern

Besonders wichtig wenn man seine Webseite angepasst oder seine alte ersetzt hat, ist das Abfangen von unnötigen Fehlermeldungen, insbesondere dem HTTP-Statuscode 404 (Seite nicht gefunden). Bei einer bestehenden Webseite tritt dieser Fehler selten auf, ausser man verändert die Navigation oder Struktur der Seite. Der Fehler oder die Meldung sollte nur dann auftreten, wenn der Inhalt wirklich nicht mehr vorhanden ist. Wurde der Inhalt jedoch verschoben oder ist plötzlich unter einer anderen URL erreichbar, sollte man eine Umleitung vornehmen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass alte Links weiterhin funktionieren, sondern dass auch die Suchmaschinen die entsprechenden Resultate schneller anpassen können und früher auf die neue URL zeigen.

Einige CMS bieten hierfür eine oder sogar mehrere Funktionen an. In Joomla z.B. heisst diese Funktion: "Umleitung".

Der technischere Weg hierfür ist, mittels mod_rewrite oder redirect zu arbeiten. Beispiele:

Redirect 301         /alter/pfad     /mein/cooler-neuer/pfad              # Redirect Beispiel
RewriteRule          ^alter/pfad$    /mein/cooler-neuer/pfad [R=301,NC,L] # ModRewrite Beispiel

In diesem Beispiel wird jeweils /alter/pfad umgeleitet zu /mein/cooler-neuer/pfad. Hilfreich insbesondere dann, wenn man etwas umbenennt oder verschoben hat.

Sowohl Redirect als auch ModRewrite sind hierfür bestens geeignet, wobei ModRewrite definitiv viel mächtiger (und auch komplexer) ist und einem viele Optionen und Möglichkeiten offen lässt, die man mit Redirect nicht umsetzen kann.

Ein komplexeres Beispiel:

RewriteRule          ^alter-ordner/(.*)$           /neuer-ordner/$1 [R=301,NC,L]

In diesem Beispiel wird alles, was unter /"alter-ordner/" erreichbar war umgeleitet zu "/neuer-ordner/". Also aus: "/alter-ordner/galerie" wird dann "/neuer-ordner/galerie".

Auch hier gilt: Zum Testen immer 301 mit 302 ersetzen. Nichts blöderes, als dass die Umleitung falsch war und ein Webseiten-Besucher nun immer am falschen Ort landet!

Wem das alles mit Redirect oder ModRewrite zu komplex oder zu anstrengend ist: Kein Problem! Wie bereits erwähnt, gibt es für manche CMS auch einfachere Möglichkeiten, Umleitungen einzurichten. Aus technischer Sicht und auch für die Geschwindikeit der Seite wäre eine Umleitung über htaccess zwar besser, schlussendlich spielt das aber trotzallem nur eine untergeordnete Rolle. Schliesslich soll die Wartung der Seite Spass machen und soweit als möglich einfach sein.

Kommen wir langsam zum eigentlichen SEO

Wir haben jetzt einiges über Optimierungsmöglichkeiten erfahren und konnten unter umständen einige Dinge absichern, diverse Erkenntnisse gewinnen, vielleicht auch beschleunigen oder für Mensch (und Suchmaschine) besser lesbar machen. Das sind Dinge, welche ich persönlich auch zu SEO zähle, auch wenn dem aus Marketing-Sicht wahrscheinlich nicht so ist. Das kann aber auch einfach eine Standpunkt-Frage sein: Wo fängt der technische Teil an, wo der inhaltliche.

Wer sich selbst durch die schier endlose Anzahl an SEO-Beiträge im Internet durchgekämpft und durchgelesen hat wird feststellen, dass es immer wieder sehr ähnliche Punkte gibt, die behandelt werden:

  • Keyword-Optimierung
  • Inhalt: Titel, Text, Bilder, andere Medien
  • On- und Off-Page Optimierungen

Um einmal die wichtigsten zu nennen. Ich werde hier versuchen, möglichst viele der relevanten Punkte auf zu greifen, wobei ich primär auf die On-Page-Optimierung eingehe, da wir hier mehr Einfluss nehmen können.

Nützliche Tools und Seiten

Während meiner Exkursion ins Thema SEO, habe ich folgende Seiten als nützlich empfunden, um die Seite weitgehendst zu optimieren oder korrigieren:

Es sind Hilfswerkzeuge, um schneller die problematischen Stellen zu finden und geben teils sehr gute Hinweise, wo man optimieren kann. Man darf aber nicht ausser acht lassen, dass die Tests, mit Ausnahme des HTML-Validators, auch komplett irsinnig sein können oder für eine gewählte Seite irrelevant sind.

Mit Ausnahme des HTML-Validators (validator.w3.org) ist es also nicht notwendig, alle Punkte zu erfüllen - es reicht je nach Art der Seite einen Teil oder Grossteil. Wir, die ersteller oder "Pfleger" einer Webseite können besser beurteilen, ob eine bestimmte Seite z.B. mindestens 800 Wörter umfassen muss, oder ob ein einfacher kurzer Beschreibungs-Text und dann unsere Portfolio-Bilder ausreichen. Es benötigt also ein wenig: "Mut zur Lücke".

"Content sells, images don't"

Ehrlich gesagt musste ich vorhin gerade nachschauen, von wem dieses Zitat stammt - es ist von Harrison Jones, einem SEO-Spezialisten. Und ich geb ihm soweit völlig recht - auch bei Fotografen-Webseiten!

Eine Webseite die nur aus Bildern, aber nicht aus Text besteht, ist zwar schön zum anschauen, es verfehlt aber ihr Ziel: Inhalt zu vermitteln. Natürlich kann jetzt gegenargumentiert werden, dass Bilder auch Inhalt sind... Irrelevant, sobald es um Suchmaschinen-Optimierung geht.

Wer zum Beispiel Text in Bildern hinterlegt, legt diesen ausserhalb der Reichweite einer Suchmaschine. Die ALT-Texte sind zwar hier noch eine kleine Hilfe und die Wörter in der URL können den Suchmaschinen entsprechende Hinweise geben, unter welchen Stichworten dieses Bild in der Suche angezeigt werden soll - grundsätzlich hilft das aber nur wenig.

Jetzt ists aber gerade in der Fotografie gang und gäbe, dass man ganz viele Bilder auf seiner Seite haben möchte: Dagegen spricht das Zitat: "Content sells, images don't", auch nicht, aber: Es muss nebenbei eben auch Inhalt haben.

Titel und Überschriften

Ein oft vernachlässigter Punkt sind korrekte Überschriften. Vielleicht kennt es der Eine oder Andere noch aus der Schule aus Vorträgen oder Texte, die er schreiben musste.

Die Titel und Überschriften sollten kurz und markant sein und den Inhalt möglichst genau umschreiben. Nicht immer eine leichte Aufgabe - insbesondere, wenn das Thema vielfältig ist. Trotzallem sollte man sich bei den Überschriften etwas Zeit und Hirnschmalz nehmen und sich die wichtigsten Wörter und Sätze aus dem Text in einer knackigen Überschrift verarbeiten. Wortwiederholungen aus dem Text in der Überschrift wären optimal, aber nicht zwingend ein Muss.

Wer mit Word und einem Inhaltsverzeichnis arbeitet kennt es: Je nach Überschriften-Art ändert sich die Struktur im Inhalts-Verzeichnis. Dasselbe gilt auch bei Webseiten.

In HTML gibt es ebenfalls verschiedene Überschriften:

  • H1 - Titel oder Überschrift 1
    • H2 - Überschrift 2
      • H3 - Überschrift 3
        • H4 - Überschrift 4
          • H5 - Überschrift 5
            • usw.

Das H1-Tag kommt im Normallfall genau einmal auf der Seite vor. Es ist der Titel der Webseite. Darunter dann (mehrere) H2, gefolgt von H3 usw. Man sollte darauf achten, die hirarchische Struktur nicht zu vermischen, z.B. nachfolgend auf H1 direkt ein H3 zu wählen, nur weil die Darstellung dadurch "schöner" aussieht.

Inhalt liefern!

Neben den Überschriften ist natürlich auch der Inhalt ganz schön ausschlaggebend! Hier sollte man darauf achten, dass es auch wirklich um Mehrwert handelt und der Text zur Überschrift passt. Ein z.B. "Herzlich Willkommen" auf der Startseite ist schön und freundlich, gibt dem Besucher aber keinen Mehrwert an Informationen.

Interessant gestaltete, korrekt und gut formatierte Texte sind für die Besucher einen Mehrwert. Auch Suchmaschinen profitieren und schlussendlich Du, sind für die Seite wichtige Wörter fett oder kursiv geschrieben - heben sie sich so vom Rest des Texts ein wenig hervor und vermitteln: "Hey, ich bin wichtig als Inhalt". Wie aber auch überall gilt hier: Alles im Mass. Zuviel Hervorhebung bringt keine Vorteile und kann auch für den Leser mühsam werden.

Bilder korrekt einfügen und entsprechend der Nutzung verkleinern

Ein Thema das schnell vernachlässigt wird oder je nach CMS-Erweiterung schlecht umgesetzt wurde: Bilder!

Der Alt-Text: Ist eine kleine Umschreibung des Bilds. Er wird sehr oft vernachlässigt. Auch wir müssen uns da an der Nase nehmen, fehlen zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Eintrags bei diversen Bildern noch die ALT-Texte. Man kann jetzt behaupten, dass dieser Text nicht ganz so wichtig ist, sofern das Bild dargestellt wird. Das ist insofern falsch, da ja vielleicht auch jemand mit einer Seh-Schwäche oder ein Blinder die Webseite besucht und sich die Seite vorlesen lässt. In solch einem Fall wird unter anderem dem Besucher auch der ALT-Text vorgelesen. Ebenso wird der Text dargestellt, wenn das Bild mal nicht mehr auffindbar sein sollte.

Auch Suchmaschinen nehmen den ALT-Text in den Index auf, um bei der Bildsuche die entsprechenden Bilder auf die Keywords darstellen zu können. Je genauer und je besser Beschreibung im ALT-Text gesetzt ist, je besser können die Suchmaschinen bei den jeweiligen Anfragen die Bilder in der Suche anzeigen.

Die Bildgrösse: Es ist schnell passiert: Man hat ein tolles Bild, exportiert es zum Beispiel aus Lightroom und lädt es auf seine Webseite. Dabei völlig vergessen: Die korrekte Auflösung und die Komprimierung einzustellen.

Bei der heutigen Bandbreite die uns beim Zugang ins Internet zur Verfügung steht ist das ja auch kein Wunder: Sogar 10MB grosse Bilder sind innert paar weniger Sekunden geladen und auf der Webseite dargestellt. Trotzallem gehört es zum guten Ton, die Bilder dem jeweiligen Einsatzgebiet anzupassen. Wird ein Bild zum Beispiel mit 900*300px dargestellt, sollte die Auflösung auch entsprechend gewählt werden. Auch die Komprimierung ist ein wichtiger Faktor: Das Bild muss ja nicht hochauflösend gedruckt werden und die meisten Besucher werden kleine Artifakte und Farbverlaufsfehler nicht feststellen können. Hier können wir nicht nur Speicherplatz, sondern auch Bandbreite einsparen. Ein weiterer Vorteil: Verkleinerte Bilder werden vom Client schneller geladen und das Webseiten-Erlebnis dadurch positiv beeinflusst.

Wer eine möglichst gute Kompression erreichen möchte, kann sich mal mit dem Google Projekt "Guetzli" auseinander setzen: https://github.com/google/guetzli

Ich persönlich habe davon noch nicht Gebrauch gemacht, werde es aber in Angriff nehmen, sobald dieser Blogeintrag fertig gestellt ist 😃 Vielleicht gibts dann ein Eintrag über Guetzli.

Bei der Exportierung aus Lightroom und Co kann ich nur empfehlen, einmal mit den verschiedenen Kompressions-Level zu spielen und die Bilder dann bei sich direkt zu vergleichen. Man wird schnell feststellen, dass im oberen Bereich (60%) bei einer 100%-Ansicht kein grosser Unterschied erkennbar ist, die Datei-Grössen aber sehr stark abnehmen. Es ist zwar auch dann noch nicht das goldene vom Ei, aber immerhin schon einmal besser als vorher (vermutlich).

Langsam ladende Bilder sind mühsam. Daher lohnt es sich hier besonders, die Seite zu optimieren. Die Webseiten-Besucher, insbesondere jene mit einem Smartphone und einem beschränktem Internet-Guthaben werden euch danken.

Die Seiten-Struktur

Eine saubere und gute Seiten-Struktur ist das A und O jeder Webseite. Findet man den Kontakt plötzlich unter "Bilder", ist denke ich etwas schief gelaufen.

Früher verfolgten viele Webseiten das Konzept mit "Mega-Menu", also ein Menu das riesig gross und alles mögliche umfasste. Heute geht man eher minimalistisch vor: Eine kleine, hierarchische und möglichst flache Struktur.

Ob man sich für das eine oder andere entscheidet, bei beiden bleibt sich eines gleich: Das Menu muss logisch, einfach und für den Benutzer verständlich aufgebaut sein und aktuell gehalten werden - Links ins Nirwana (HTTP Code 404) sind ein "No go". Wie die Struktur schlussendlich aufgebaut wird, ist jedem selbst überlassen. Wir für unseren Teil haben uns für eine komplett flache Navigations-Struktur entschieden, die technisch dann in einer Baumstruktur mündet. Wir verzichten im Moment noch komplett darauf, die Baumstruktur mittels Dropdown-Menu abzubilden, wobei dies technisch gesehen problemlos möglich ist. Die Idee hinter dieser Entscheidung ist, dass eine Dropdown-Navigation für unsere Besucher keinen Mehrwert liefert. Alle Informationen sind unter den bestehenden Menu-Punkten bequem und problemlos erreichbar. Beim Blog könnte man sich streiten, ob die Kategorien im Menu direkt zugreifbar sein sollten, aber auch hier wäre der gewonnene Vorteil nur sehr klein und der Blog ist eine kleine Ergänzung unserer Seite, nicht der Hauptinhalt.

Rechtschreibung

Nicht zu vernachlässigen und stehts zu kontrollieren: Die korrekte Rechtschreibung. Wir kennen und leiden doch alle darunter: Man ist im Schreibfluss, Tippt und macht und irgendwann hat man den Text fertig und will diesen nur noch veröffentlichen! Kann man so machen, muss man aber nicht.

Eine korrekte Rechtschreibung macht nicht nur das Lesen angenehmer, es zeigt dem Webseiten-Besucher auch, dass man sich die Mühe gemacht hat, alles soweit wie möglich korrekt zu schreiben. Ausserdem kann man davon ausgehen, dass jene, die über die Suchmaschine bei einem auf der Webseite landen, die Begriffe korrekt geschrieben haben, auch wegen den Wortvorschlägen der Suchmaschine selbst. Insofern macht es daher durchaus Sinn, möglichst alles, was auffälligerweise falsch geschrieben ist, zu korrigieren. Das einige wenige Worte falsch sind (z.B. Gross-Klein-Schreibung), darüber kann man vielleicht hinweg sehen. Sind aber komplette Wörter falsch (Buchstaben-Verdreher und co) oder die Komma- und Satzzeichen-Setzung irgendwo im Niergendwo, wird es für den Leser einfach nur mühsam.

Hintergrund-Informationen

Neben den Haupt-Informationen auf den Seiten selbst, kann man auch im Hintergrund der Webseite Informationen hinzufügen lassen. Diese können von Suchmaschinen und co interpretiert und ausgewertet werden und helfen im Optimalfall, die Suchergebnisse für die eigene Seite zu verbessern. Diese Hintergrund-Informationen werden Meta-Informationen genannt, darunter fallen die Keywords und die Description.

Meta-Keywords

Mithilfe der Meta-Keywords kann für die gesammte Webseite oder für eine einzelne Seite weitere Informationen an die Suchmaschine mitgegeben werden. Diese Information ist auf der Seite selbst für den Besucher nicht ersichtlich, wird aber im Quelltext jeder abgerufenen Seite mitgesendet.

Meta-Keywords spielen heute bei den Suchmaschinen nicht mehr eine ganz so zentrale Rolle wie früher, trotzallem sollte man nicht auf den Gebrauch verzichten. Meta-Keywords wurden eine Zeit lang sehr stark manipulativ gebraucht, daher sollte man im Gebrauch dieser etwas Vorsicht walten lassen. Sind die Keywords nicht mit dem Inhalt oder der Webseite relevant, können die Suchmaschinen einem schnell mal hierfür abstrafen mit schlechteren Ergebnissen.

Meta-Keywords bieten folgende Vorteile:

  • Ergänzung um Tippfehler:
    • So muss man nicht alle Variationen und Tippfehler in der eigenen Seite haben
  • Ergänzung der Stichwörter aus dem Text mit alternativen Worten oder Singular-/Plural-Form:
    • Für einzelne Worte gibt es diverse Synonyme.
  • Abbilden von echten Suchanfragen:
    • Anstatt den Text für einzelne Suchanfragen anzupassen, können diese in den Keywords festgehalten werden

Nehmen wir als Beispiel eine Gebrauchtwagen-Webseite, in der nur "Gebrauchtwagen" im Text steht - hier könnte man die Webseite mit folgenden Meta-Keywords ergänzen:

  • Occassion auto
  • Occassions auto
  • Gebrauchwagen
  • 2nd hand auto
  • 2nd hand wagen
  • usw.

Es handelt sich hierbei natürlich um ein einfaches Beispiel.

Meta-Description

Die Meta-Description beschreibt im Hintergrund kurz und knapp die Seite oder die Webseite. Sie wird, sofern zur Verfügung gestellt, in den Suchmaschinen in den Ergebnissen als Text dargestellt.

Nach meinen Kenntnissen sollte die Beschreibung nicht länger als 160 Zeichen sein - das sind extrem wenige Zeichen. Umso mehr muss man sich hier Mühe geben, alles möglichst kurz, knackig und vorallem Inhalts-Relevant zu halten. Wir dürfen nicht vergessen, dass genau dieser Text dem Besucher in den Suchmaschinen angezeigt wird - entsprechend müssen wir den Text so gestallten, dass die Besucher auch möglichst "angetan" von diesem Text sind und dann sich dazu entscheiden, das Ergebnis zu öffnen.

Sprache / Lang

Einige CMS sind mehrsprachig einsetzbar. Ob man nun eine mehrsprachige Seite nutzt oder nicht, man sollte jeweils die Sprache mitsenden. Es hilft bei der Indexierung und korrekten Auslieferung der Daten für einen gewünschten Sprachbereich. Wer sich mehr mit diesem Thema ausseinander setzen möchte, kann die Suchmaschine seiner Wahl mit folgenden Keywords füttern (Dein-CMS ersetzen): "Dein-CMS lang attribut"

Informationen analysieren

Sicherlich seid ihr auch schon über Google Analytics gestolpert. Es ist ein weiteres Werkzeug, um die Webseite zu verbessern oder zu ergänzen/erweitern. Es führt Statistiken zu den Webseiten-Besuchern, merkt sich, welche Seite ein Besucher aufgerufen hat, wieviel Zeit er auf der Seite verbracht hat, von wo er gekommen ist (z.B. ob von einer Suchmaschine, einem Link auf Facebook, Instagram oder einer anderen Webseite oder ob es ein direkter Zugriff war), welches Betriebssystem und Browser genutzt wurde und vieles mehr.

Anhand dieser Daten kann man im besten Fall seine Webseite anpassen und für den Webseiten-Besucher attraktiver gestalten. Oder die zweite Möglichkeit: Man erfreut sich einfach anhand der Statistik, wieviele Benutzer die Seite besucht haben 😉

Nun kann man die kritische Frage stellen: "Will und muss man für solche Statistiken alle Daten an Google zur Verfügung stellen?!" - Die Antwort ist einfach und kurz: Nein

Kunden-Daten sind schützenswerte Daten - je weniger Dritte involviert sind, desto besser! Das trifft auch auf analytische Tools zu, wobei ich hier anmerken möchte, dass es auch immer eine Frage des Vertrauens gegenüber der involvierten Dienstleister (Webhoster, Google, Cloudflare usw.) ist. Wenn man technisch keine oder nur wenig Ahnung hat, sollte man sich oder besser gesagt die Daten nach genauer Abklärung dem Dienstleister anvertrauen, als selbst etwas (böse gesagt) zu "bastern". Ein Datenleckt - egal welcher Art - ist immer unangenehm und hat schlussendlich auch immer direkte und indirekte Konsequenzen.

Jeder Webhoster bietet im Normallfall von sich aus bereits selbst ein kleines Statistik-Tool (bisher meistens angetroffen: AwStats). Es ist sicherlich nicht ganz so mächtig wie Google Analytics, liefert aber bereits einige Daten zu den Anzahl Zugriffen oder welche Seiten aufgerufen wurden. Es ist sicherlich nicht das SEO-Werkzeug erster Wahl für jene, die etwas mehr Erfahrung haben, liefert aber zur Belustigung oder um die Neugierde zu stillen, meistens bereits genügend Informationen.

Wer mehr Informationen sammeln möchte als jene, die vom Webhoster als Statistik zur Verfügung gestellt werden, kann alternativ auch zur OpenSource-Software: "Matomo", greifen. Klar, Matomo benötigt seitens Dir ein wenig mehr Aufwand und Pflege (die Software muss eingerichtet und danach regelmässig aktualisiert werden), der grosse Vorteil ist aber: Du bist Herr oder Frau über alle Daten und hast diese zentral bei Dir - es sind keine Dritten involviert und niemand anderes hat Einsicht!

Was spricht für Analytic-Tools?

  • Grafische Darstellung der Zugriffe und der Entwicklung dieser über einen Zeitraum
  • Tracking von Kunden und Kundenverhalten
  • Leichteres finden von Problemen auf der Webseite
    • z.B. Links auf Seiten mit HTTP 404
    • Langsam ladende Seiten

Was spricht gegen Analytic-Tools?

  • Jeweils viel Interpretations-Spielraum bei den Daten
  • Verständnis für die Daten ist notwendig
  • Die Daten sind nie vollständig (Ad-Blocker, Do-Not-Track-Header, Ikognito-Modus, etc.)
  • Die Daten können verfälscht sein
  • Je nach dem: Verarbeitung der Daten durch Dritte

Ein weiteres Problem, wobei hier mehr das Recht ins Spiel kommt, ist das Setzen von Cookies, was für ein Tracking fast unabdingbar ist. Mit der Einführung der DSGVO in der EU wurde bzw. ist alles etwas komplexer geworden. Die Cookie-Richtlinien der Schweiz sind zwar nicht so einschneidend wie jender der EU, da die Webseiten aber normalerweise auch für EU-Bürgerinnen und -Bürger zugägnlich sind, lohnt es sich im Normalfall, direkt die Datenschutz-Kriterien der EU umzusetzen.

Wer also noch kein Tracking aktiv hat und sich überlegt, eines bei sich ein zu setzen, sollte unbedingt sich mit den aktuellen Gegebenheiten, der DSGVO und den Datenschutzrichtlinien auseinander setzen. Es ist eigentlich keine Hexerei, für sich und seine Webseite eine entsprechende Datenschutzerklärung zu schreiben - es benötigt aber etwas Zeit und vorallem viel Geduld, bis man alle Informationen zusammengetragen hat. Alternativ dazu kann man natürlich auch jemanden hierfür angagieren, der die Arbeit hierfür übernimmt.

Wann und wie oft?

Fangen wir mit dem einfachen Teil an: Die technischen Optimierungen sind im Normallfall einmalig. Das bezieht sich auf:

  • Domänen-Namen
  • URL-Rewrite
  • Duplicate Content
  • Template / Plugins / Erweiterungen
    • Mit Ausnahme von Aktualisierungen
  • Server- / Client-Cache
    • Eine Prüfung bzw. ein Überdenken macht zwischendurch aber trotzallem mal Sinn

Einmal erledigt, sind diese Punkte soweit jeweils ein Selbstläufer und benötigen vielleicht zwischendurch mal eine Kontrolle. Kurzzeitig kann der Aufwand natürlich auch wieder einmal grösser werden, z.B. wenn das CMS in eine neue Version wechselt, oder wenn man die Seite technisch erweitert - das sind aber Aufwände, die man für sich selbst einfach einplanen sollte bzw. muss.

Wenn es ums inhaltliche geht, wird es schwieriger, den hier ist es eigentlich komplett von Dir abhängig, den: Sobald Du eine Seite anpasst oder eine neue Seite hinzufügst, machst Du eigentlich bereits automatisch SEO. Die Frage ist nur, ob Du es bereits korrekt gemacht hast oder nicht. Hier helfen Dir vielleicht zwischendurch die weiter oben verlinkten Tools weiter. Eine gute inhaltliche Planung und entsprechende Ergänzung/Platzierung in der Webseite, sowie die korrekte Nutzung der zur Verfügung gestellten Werkzeuge (Keywords, Meta-Description) sind der Schlüssel zum Erfolg.

Wer eine statische Webseite hat, kann diese einmalig einer eigenen, grossen SEO-Optimierung unterziehen und dann vielleicht im Jahres-Rythmus prüfen und entsprechend ergänzen - da ja nichts ändert, gibts im Normallfall auch nicht viel weiteres zu tun.

Schlusswort

Du hast alles bis hierhin gelesen?! Du hast meinen Respekt!

Ich denke, Du wirst beim lesen genau so gelitten haben, wie ich beim schreiben 😆 Wie Du Dir vorstellen kannst, sind in diesem Eintrag viele Stunden eingeflossen. Ich habe versucht, möglichst vieles ab zu decken, vermute aber, dass mir in all dem vielen Schreiben der eine oder andere (wichtige) Punkt wohl doch noch durch die Lappen ging. Ich hoffe, Du konntest viele wertvolle Erkenntnisse über die technischen Möglichkeiten erwerben und auch vom Einen oder Anderen Teil über den SEO-Bereich, im konkreten Fall, On-Page-Optimierung, profitieren. Die Off-Page-Optmiierung habe ich geflissentlich ausgelassen - nicht, weil das Thema unwichtig ist, sondern schlicht und ergreifend weil wir darauf viel weniger Einfluss nehmen können bzw. ich aus technischer Sicht nicht viel dazu beitragen kann.

Ich freue mich über jegliche Art der Rückmeldung, ob per E-Mail oder als Kommentar! Schreibt doch bitte auch, wenn Ihr auf diese Seite verlinkt, wenn Ihr einen eigenen Blogeintrag zu diesem Thema verfasst 😀